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Atmung

Die Atmung ist Energie- und Kraftquelle für Stimme und Ausdruck. Sie passiert in uns und ist somit von körperlichen und geistigen Faktoren beeinflußt.

Was passiert mit der Atmung bei dem bloßen Gedanken:
“Ich könnte gleich das Telefon ermorden.“ (E. Kästner)
oder „Ich wollte meinen König töten.“ (S. Kirsch)
im Unterschied zu:
„Im Nebel ruhet noch die Welt.“ (E. Mörike).
Welche Situation durchleben wir bei dem Ausspruch:
„Da stockt mir der Atem.“
im Vergleich zu:
“Da fließt einem das Herz über.“

Atmen ist nicht bloßer Luftaustausch, sondern Kontakt zur Welt, zum Gegenüber.
So beeinflußbar die Atmung durch äußere und innere Zustände (Haltung, Stimmung, Gedanken, Körperspannung usw.) ist, so deutlich nimmt sie ihrerseits Einfluß auf den sprecherischen Ausdruck.
Die lebendige Atmung gibt uns Ruhe, Fluß, Lösung, Durchlässigkeit. Sie ermöglicht uns immer wieder neu bereit zu sein und flexibel zu bleiben.

Der Atemrhythmus, die Atemfuntion ist allerdings auch leicht störanfällig oder auch durch mangelnde Beanspruchung erschlafft.
Wir atmen „hoch“ anstatt „tief“ usw. Im Falle einer Funktionsstörung wird in gezielten Übungen zunächst auf die Behebung der Blockaden eingegangen. Ist die Atmung rhythmisiert und im Fluß wird aufgebaut.

 

Ziel einer Atemschulung ist es

  • die Atemkraft zu wecken
  • den lebendigen Atemrhythmus wahrzunehmen und
  • in Stimme, Laute und Sprache umzusetzen.